Ausführbare Datei
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Ausführbare Dateien sind z.B. Scripte, Programme oder Shell-Befehle.
| man Befehl info Befehl Befehl --help whatis Befehl | Dokumentation zu einem Linux-Befehl anzeigen Tastaturkürzel für info und man: q=Quit Auf manchen Systemen können Sie auch man:Befehl in die Adresszeile des Browsers schreiben. |
| apopos Suchbegriff | Alle Linux-Befehle anzeigen, deren Dokumentation den Suchbegriff enthält. |
| whereis Dateiname | Speicherort(e) des Befehles ausgeben. Es wird nur der Befehlspfad durchsucht. |
| chmod +x Dateiname | Datei ausführbar machen. |
| #!/bin/sh in die erste Zeile schreiben | Datei als Shell-Script kennzeichnen. |
Scripte
Wie entscheidet Linux bei einer Scriptdatei, welcher Interpreter verwendet werden soll? Anders als Windows liest Linux dazu nicht die Dateiendung, sondern den Anfang der Datei ein und sucht dort nach Hinweisen, welcher Interpreter gestartet werden soll. Beispiel: Die erste Zeile einer Textdatei lautet #!/bin/sh. Diese Zeile interpretiert Linux als sogenannte "Magic Line" (oder auch "hat Attribut::Shebang"). Sie bewirkt, dass Linux den Shell-Interpreter startet (Bash, Dash o.ä.) und ihm die Scriptdatei zur Ausführung übergibt.
Der Shell-Interpreter führt die Datei dann aus. Dabei ignoriert er die erste Zeile, da sie mit einer Raute beginnt (Rauten kennzeichen Kommentare in dieser Scriptsprache). -- Für andere Scriptsprachen ändern Sie den Pfad in der Magic Line entsprechend ab.
